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Verschiedene Frisuren:

Ein Schwänzchen ist eine Kinderfrisur, die größten Teils von Jungen getragen wird. Bei der Schwänzchen-Frisur wird der Nacken bis auf einen Haarstreifen, der den Rücken herunter wächst, rasiert.

Bubikopf: Ein Kurzhaarschnitt für Frauen

Cornrows sind besonders bei Menschen mit krausem Haar beliebt. Dabei werden kleine Zöpfe auf verschiedene Arten eng am Kopf anliegend eingeflochten.

Dauerwellen entstehen, indem interne chemische Verbindungen des Haares (Schwefelwasserstoffbrücken) zerstört und neu geordnet werden. Dabei schließen sich die offenen Enden nicht vollständig. Als Erfinder der Dauerwelle gilt der später in die USA ausgewanderte Frisör Karl Nessler aus dem badischen Städtchen Todtnau.

Devilock: Eine Art weiterentwickelte Tolle ist diese Frisur, deren markantestes Merkmal die lange, mit Hilfe von Spray oder Gel zu einer Spitze geformte Strähne, die vor dem Gesicht hängt, ist. Getragen v.a. von Mitgliedern der Punkbands Misfits und Balzac sowie deren Fans.

Ein Dutt ist ein auf dem Scheitel oder auf dem Hinterkopf, selten auch in Stirnnähe, zu einem Knoten geflochtenes oder gewundenes Haupthaar.

Flat: Die Haare werden an den Seiten sehr kurz geschnitten. Oberes Deckhaar ist ein wenig länger. Auch bekannt unter dem Namen "Boxerhaarschnitt".

Irokesenschnitt: Bei dieser Frisur wird das Kopfhaar an den Seiten rasiert oder auf wenige Millimeter gekürzt - nur in der Mitte bleibt ein Haarstreifen zurück. Dieser wird oft mit Haarlack oder anderen Hilfsmitteln wie Gelatine oder Zuckerwasser senkrecht aufgestellt, manchmal auch bunt gefärbt; diese Frisur kommt in der Regel v.a. bei Punks vor.

Japanerfrisur / Topfschnitt: Das Deckhaar ist länger als das hintere Haar und wird in Höhe der Ohren abgeschnitten. Das Haar unterhalb ist wesentlich kürzer, ohne dass es abgestuft ist.

Kopfrasur: Keine Frisur im eigentlichen Sinne ist die völlige Kopfrasur, bei welcher ei
ne Glatze nachgeahmt wird. Diese ist pflegeaufwendig, da fast täglich das nachwachsende Kopfhaar rasiert werden muss.

Pferdeschwanz: Beschreibt lange Haare, die durch ein Band oder einen Haargummi am Hinterkopf zusammengehalten werden. Diese Frisur ähnelt normalerweise einem Pferdeschweif. Da das Zurückziehen der Haare eine Spannung auf der Kopfhaut bewirkt, kann dies unter Umständen Kopfschmerzen hervorrufen (engl.: ponytail headache), die primär unter der weiblichen Bevölkerung bekannt sind; nach dem Lockern oder Öffnen der Frisur kann es bis zu ein paar Stunden dauern, bis die Schmerzen wieder nachlassen. Der Effekt der Hautspannung kann je nach Straffung auch auf die Gesichtshaut übertragen werden und so die Wirkung eines Faceliftings nachahmen (vgl. engl. Artikel croydon facelift), dieser Effekt wurde z.B. von Marlene Dietrich genutzt.

Pony: Die vorderen, in die Stirn fallenden Haare sind über den Augen horizontal abgeschnitten.

Rastalocken: Rastalocken bezeichnet eine aus Afrika stammende Frisur, bei der die Haare auf bestimmte Weise geflochten werden, sodass kleine Zöpfe entstehen. Man sollte Rastalocken nicht mit Dreadlocks verwechseln, die dadurch entstehen, dass man die Haare verfilzen lässt.

Beim Scheitel werden die Haare von einer möglichst geraden Linie aus zu beiden Seiten gekämmt, so dass der Eindruck einer gepflegten Frisur entsteht. Man unterscheidet Mittelscheitel und Seitenscheitel. Mehr und mehr kommt der Zick-Zack-Scheitel in Mode, für den es bereits eigene Kämme gibt.

Spikes: Punkfrisur, bei denen die Haare zu Stacheln geformt rundum vom Kopf abstehen.

Stehfrisur: Beschreibt eine Frisur, bei der die Haare entweder kurz geschnitten sind oder durch Haargel, Schaum oder Haarlack die Haare in vertikaler Position fixiert werden. Es gibt verschiedenste Ausprägungen dieser Frisur von militärischen Einheitsfrisuren bis zur typischen Irokesen-Frisur der Punk-Bewegung.

Undercut: Hierbei wird die untere Hälfte der Frisur stark gekürzt, die längeren, hören gelegenen Haare jedoch stehen gelassen.

Das Kurzwort Vokuhila leitet sich aus der Beschreibung der Frisur ab: vorne kurz, hinten lang. Sie war besonders in den 1980er Jahren modern. Beliebt war die Frisur auch als VoKuHiLa OLiBa in Kombination mit einem Oberlippenbart. Die Galionsfigur des Vokuhila in Deutschland war Rudi Völler weshalb diese Frisur auch als sogenannter Rudi Völler Schnitt bezeichnet wird.

Wasserwelle: Diese Form der Wellenlegung war besonders in den 1920er und 1930er Jahren beliebt. Dabei werden die Haare im leicht angefeuchteten Zustand mit speziellen Klammern eng am Kopf anliegend zu sanften Wellen geformt, anschließend trocken geföhnt und mit Spray fixiert.